Die Waschmaschine
Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöre zur rechten Zeit, indem ihr alle euere Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch. (1. Petrus 6, 7)
Vor einiger Zeit hatten wir in der Selbsthilfegruppe das Thema: Gründe um wieder zu trinken (Besaufen). Da hatte ich das Gefühl, ich sollte auch einige aktuelle Gründe von mir nennen.
Da war die unendliche Geschichte meiner Waschmaschine. Die geht folgendermaßen.
Ich habe am 24.02. meine Geburtsstädte Ludwigshafen verlassen. Ich bin ins "Ausland" nach Mannheim gegangen. Mit vielen fleißigen Helfern, aus unserer Gemeinde, ist der Umzug auch Reibungslos über die Bühne gegangen. Als alle fort waren habe ich am späten Nachmittag Barbara (sie hat mir etwas beim Einräumen geholfen) gefragt: "Hast du gesehen, wo meine Waschmaschine steht?" Sie hatte es nicht gesehen. Denn sie war nicht da. Wahrscheinlich vergessen mitzunehmen. Kann passieren. Bis Jim wegen seiner Arbeit wieder Zeit hatte (es verging auch einige Zeit bis ich gefragt hatte), da waren schnell einige Wochen verstrichen.
Es klappte irgendwann, dann war das Gerät in Mannheim. Da hatte ich den Wasserschlauch vergessen. Den brachte mir Rut mit in die Gemeinde. Nach 2-3 Monaten wurde der entsprechende Wasseranschluss instaliert. Meine Freude wurde riesig ich kann bald wieder "richtig" waschen. Wäschewaschen in der Duschwanne ist ätzend. Der Anschluß saß, aber nun war der Abwasserschlauch zu kurz. Einige kennen meinen Freund Robert noch er hatte alles instaliert und er wollte auch gleich Mittwoch abends kommen und eine Verlängerung anbringen. Was soll ich sagen, an dem Tag als er kommen wollte wurde er krank. Wieder etwas später war nun der Schlauch perfekt und ich meinte nun endlich waschen zu können.
Da hatte ich solch eine Begeisterung, dass ich die Maschine gut gefüllt hatte. Das Ergebnis war, sie holte sich reichlich Wasser aber sonst nichts. Als mir das komisch vorkam und den Stecker zog war es auch schon zu spät. Naja, der Küchenboden hatte es auch mal wieder nötig gewischt zu werden. Als ich das Ding zum laufen bekam da kam auch schon die nächste Überraschung sie heizte nicht mehr bei 60 Grad und war noch irgendwo undicht.
Vor 18 Jahren waren das für mich sehr viele gründe zum Bier zugreifen. Aber heute habe ich auf unseren Herrn vertraut mit dem Wissen, er sorgt für mich. Die Frau von Pastor Nellen sagte zu mir: "Ich habe eine Lösung für dich". Die Trinitatisgemeinde hat eine Waschmaschine geschenkt bekommen. Sie haben jetzt zwei. Ich kann eine davon haben. Am 13.12. haben Rod, Manfred und ich die Maschine geholt. Am 14.12. war in meiner Straße Spermüll. Also, das Vertrauen auf unseren Herrn hat sich mal wieder bewährt. Es kam alles zur rechten Zeit.
Es grüßt euch alle einer mit sauberen Klamotten.
(Norbert)