Saskia und das neue Leben

Mein Name ist Saskia und ich wurde 1994 in Rheinland- Pfalz, Ludwigshafen geboren. Ich bin bei christlichen Eltern aufgewachsen, bzw. wachse auf und habe so schon früh einiges von Gott, Jesus und der Bibel erfahren. Die biblischen Geschichten von der Kassette oder der Kinderbibel waren immer ein abendliches Highlight, ich bin sonntags in die Gemeinde gegangen und habe auch gewusst, dass es Gott gibt, dass er ein liebender Vater ist und ich ihm alles anvertrauen kann. Mir war bewusst, dass er Jesus, seinen Sohn für uns gegeben hat, damit unsere Schuld vergeben ist und wir mit ihm zusammen in der Ewigkeit leben können.

Als wir dann 2001 in die Freie- Baptisten- Gemeinde Mannheim kamen, fühlte ich mich sofort wohl. Alle Leute waren super nett, wir wurden freundlich aufgenommen und die Kinderstunde machte richtig Spaß. Wenige Jahre später ging ich sonntagabends zum Cookie- Gottesdienst und war ziemlich happy auch dort dabei zu sein. Mit 10 Jahren bin ich dann das zweite Mal zum Cookie gegangen. In der Predigt wurde gesagt, dass man das ewige Leben bekommt, wenn man seine Sünden Jesus übergibt und ihn in sein Herz lässt. Mir wurde klar, dass ich diesen Schritt noch nicht getan hatte, ich hatte es immer vor mir hergeschoben, weil ich dachte, noch genügend Zeit zu haben. Doch ich trug meine Sünde noch mit mir herum, mein Leben wurde noch nicht von Jesus geleiten und wenn ich sterben würde, wäre ich nicht bei Gott.

Denn in Römer 6, 23 steht: "Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus unserem Herrn."

Und ich wusste, dass es keinen anderen Weg zu Gott gibt, außer durch Jesus.

In Johannes 14, 6 steht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Am Ende der Predigt, wurde ein Gebet gesprochen, das man, wenn man Jesus sein Leben anvertrauen wollte, nachsprechen konnte. Ich habe dann das Gebet in Gedanken wiederholt und an diesem Abend Jesus in mein Herz eingeladen. Andreas Hackl hat nach dem Gebet gesagt, dass diejenigen, die sich für Jesus entschieden haben, am Ende des Gottesdienstes, zu ihm kommen sollten. Ich war viel zu schüchtern und habe versucht, irgendwie aus dem Saal zu flüchten ohne, dass jemand was bemerkt. Als ich schon fast draußen war, wurde ich von meiner Mama aufgehalten. Ich weiß nicht, wie sie es gemerkt hat, aber sie hat mich gefragt, ob ich das Gebet nachgesprochen habe und nachdem ich ihr gesagt hatte, dass ich Jesus in mein Herz aufgenommen habe und mit ihm leben möchte, sind wir runter in das Büro gegangen und haben gemeinsam gebetet. An diesem Abend habe ich mich unendlich erleichtert gefühlt und ich weiß, dass ich, wenn ich jetzt sterbe, bei Jesus bin.

Seit diesem Sonntag sind fünf Jahre vergangen bis ich mich taufen lies. Der Grund, weswegen ich so lange gewartet habe, ist nicht, dass ich irgendwelche Zweifel hatte. Ich hatte einfach Angst, vor so vielen Leuten zu stehen und Zeugnis zu geben. Aber mir wurde klar, dass ich mich nicht für meinen Glauben schämen muss. Es sollte keine Privatsache mehr sein und mit der Taufe habe ich gezeigt, dass ich an dem Tag meiner Bekehrung, mein altes Leben hinter mir gelassen habe und jetzt ein neues Leben mit Jesus lebe.

Galater 2,20: "Denn nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an Jesus Christus Gottes Sohn, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben."

(Saskia)