Lisa und das neue Leben

Bei mir zuhause hat Gott früher nie eine Rolle gespielt. Christliche Werte waren meinen Eltern in der Erziehung zwar stets wichtig, doch sie lasen weder die Bibel noch glaubten sie an ihre Aussagen.

Als ich langsam älter wurde, machte ich mir Gedanken darüber, ob es einen Gott gibt und fragte mich, was mit uns Menschen nach dem Tod passiert bzw. ob es einen Himmel gibt.Da ich sehr interessiert war, fagte ich eines Tages meine Klassenkameradin (von der ich wusste, dass sie regelmäßig den Gottesdienst besuchte) ob ich sie mal begleiten dürfe. Meine Mutter (die ich ebenfalls überrdet hatte, mitzukommen) und ich fühlten uns auf Anhieb sehr wohl, als wir die evangelisch-freikirchliche Gemeinde meiner Freundin zum ersten mal besuchten. Die Menschen ware im Umgang miteinander wie eine Familie und strahlten eine ganz besondere Liebe und Freude aus; das beeindruckte mich sehr. Aber vor allem die Predigt an jenemSonntag hat mich zutiefst angesprochen! Der Pastor sprach darüber, dass all Menschen Sünder sind, weil es niemandem auf der Welt gelingt, immer alles richtig zu machen.

Diese Sünde trenne uns von Gott. Doch Jesus Christus hat sich für uns Menschen kreuzigen lassen und damit alle Sünden auf sich geladen. Wenn man dieses Geschenk annehme, würden einem alle Fehler vergeben werden und wir könnten in Gemeinschaft mit Gott leben und ihn als liebenden Vater kennenlernen! Mich traf diese Botschaft mitten ins Herz und ich wusste auf einmal, nach was ich die ganze Zeit gesucht hatte! Im Stillen betete ich und bat Jesus um Verzeihung für alle meine Sünden und dankte ihm aus vollstem Herzen für seine Vergebung. Ich stellte ihm mein Leben zur Verfügung und wollte immer mit ihm gehen.

Das ist nun fast 10 Jahre her und ich weiß, dass meine Entscheidung mit Jesus zu leben die beste meines Lebens war! In meinem Leben danach liefen zwar genauso viele Dinge schief wie bei ganz "normalen" Menschen auch und ich hatte sogar eine Zeit, in der ich psychisch sehr am Boden war - doch durch all diese Tiefen und Höhen durfte ich erleben, was es heißt, einen liebenden Vater im Himmel zu haben, der mich so annimmt wie ich bin und mich niemals verlässt. Bei ihm musste ich nie perfekt sein, sondern durfte mich wie ich bin von ihm trösten lassen. Durch meinen Glauben habe ich tiefe Liebe, Halt, Frieden und einen Sinn in meinem Herzen gefunden.

(Lisa)